«Und i sta derzue»

Vereine müssen nicht Zusammenschlüsse sein, die ausschliesslich ihren Mitgliedern zugutekommen. Viele stellen sich auch in den Dienst anderer, wie die folgenden Beispiele zeigen. Zu Besuch bei engagierten BEKB-Mitarbeitenden.

  • Der «Oldtimerverein Scuderia StellaLeone» mit Präsident Beat Sutter (2. v. l.) und dem gemeinsamen Peugeot 203 C Baujahr 1955.
    Der «Oldtimerverein Scuderia StellaLeone» mit Präsident Beat Sutter (2. v. l.) und dem gemeinsamen Peugeot 203 C Baujahr 1955.
  • Bei hoher Geschwindigkeit sorgt der Ledergurt für eine geschlossene Haube, auf der noch die alte Kühlerfigur ragt.
    Bei hoher Geschwindigkeit sorgt der Ledergurt für eine geschlossene Haube, auf der noch die alte Kühlerfigur ragt.
  • Auch ein Originalstück: Rechts vom Steuerrad ist ein Wegstreckenzähler angebracht, der eigens für Rallyes entwickelt wurde.
    Auch ein Originalstück: Rechts vom Steuerrad ist ein Wegstreckenzähler angebracht, der eigens für Rallyes entwickelt wurde.
  • Auf den Originalzustand kommt es an: Nur wer die zahlreichen Bedingungen des Auswahlkomitees erfüllt, darf am legendären Oldtimerevent Mille Miglia teilnehmen.
    Auf den Originalzustand kommt es an: Nur wer die zahlreichen Bedingungen des Auswahlkomitees erfüllt, darf am legendären Oldtimerevent Mille Miglia teilnehmen.

Beat Sutter, Thun

«Mit dem Wunsch, einmal die Mille Miglia, ein legendäres Rundstreckenrennen quer durch Italien, fahren zu können, hat alles angefangen. Da jedoch die Gesamtkosten eines Oldtimers meine finanziellen Möglichkeiten überstiegen, habe ich mich mit vier Freunden zusammengetan und einen Peugeot 203 C Baujahr 1955 gekauft. Daraus ist 2003 unser ‹Oldtimerverein Scuderia StellaLeone› entstanden. Nach längeren Vorbereitungen durften wir erstmals 2014 die Mille Miglia fahren. Unser Verein versteht sich vor allem als Carsharing, bei dem jedes Mitglied das Anrecht hat, den Peugeot zu fahren. Auch wird das Auto der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, etwa indem es als Taxi während der Berner Museumsnacht fungiert. Schliesslich zählt nicht nur die Optik, sondern auch das einzigartige Fahrgefühl. Ein Erlebnis, das wir möglichst vielen Menschen weitergeben möchten.»

 

Beat Sutter, BEKB-Abteilungsleiter Privatkundengeschäft in Thun, ist Gründungsmitglied und Präsident des «Oldtimervereins Scuderia StellaLeone». Der Verein nutzt neben dem Peugeot 203 C auch einen Fiat 1100 Turismo Veloce aus dem Jahr 1957, der für die kommende Mille Miglia im Mai 2016 an den Start gehen wird.
Mehr über «Scuderia Stella Leone»

  • Schön aufgereiht wie im Supermarkt: Der Übersicht wegen haben die angelieferten Lebensmittel einen festen Platz.
    Schön aufgereiht wie im Supermarkt: Der Übersicht wegen haben die angelieferten Lebensmittel einen festen Platz.
  • Ob Lebkuchen, Grillwürste oder Fonduekäse: Anzahl und Art der Lebensmittel sind vom Vorrat abhängig, aber auch von der Saison.
    Ob Lebkuchen, Grillwürste oder Fonduekäse: Anzahl und Art der Lebensmittel sind vom Vorrat abhängig, aber auch von der Saison.
  • Die Männer kümmern sich um die Ladungen im Lastwagen: Céline Zwahlen (ganz links) mit den freiwilligen Helferinnen im Kirchgemeindesaal in Tavannes.
    Die Männer kümmern sich um die Ladungen im Lastwagen: Céline Zwahlen (ganz links) mit den freiwilligen Helferinnen im Kirchgemeindesaal in Tavannes.

Céline Zwahlen, Tramelan

«Welche Lebensmittel in welchen Mengen mit dem Lastwagen reinkommen, wissen wir nie im Voraus. Brot jedenfalls hat es immer genug, und das kommt nicht nur von Grossverteilern wie Coop oder Migros, sondern auch von unserem lokalen Bäcker. Bei der Ankunft überprüfen wir jede einzelne Ware. Gemüse sowie andere offene Lebensmittel packen wir in gleich grosse Säcke ab, damit alle gleich viel bekommen. Eine gerechte Verteilung hat bei uns oberste Priorität. Auch die Wahrung der Würde ist uns sehr wichtig, weshalb die Menschen, die bei uns Lebensmittel beziehen, einen Franken bezahlen müssen. Durch diesen symbolischen Akt soll ihre Hilfsbedürftigkeit bewusst in den Hintergrund gerückt werden. Ich mache diese Arbeit sehr gerne. Warum ich das tue? Ganz einfach: Ich möchte helfen.»

 

Céline Zwahlen, BEKB- Fachspezialistin Personal/Bildung in Tramelan, ist bei «Tischlein deck dich» in der Abgabestelle in Tavannes engagiert. Der Verein verteilt an bedürftige Menschen Lebensmittel, die kurz vor dem Verfalldatum stehen, aus Überproduktionen stammen oder deren Verpackung beschädigt ist.
Mehr über «Tischlein deck dich»

  • Eigenes Zuhause: Dank dem Magnesianerklub wurde 2006 diese Turnhalle realisiert, die der Kunstturner-Vereinigung des Kantons Solothurn (KVKSO) gehört.
    Eigenes Zuhause: Dank dem Magnesianerklub wurde 2006 diese Turnhalle realisiert, die der Kunstturner-Vereinigung des Kantons Solothurn (KVKSO) gehört.
  • Früh übt sich, wer es im Kunstturnen zu etwas bringen will: Bereits die 7- bis 9-Jährigen müssen mindestens viermal pro Woche ins Training kommen.
    Früh übt sich, wer es im Kunstturnen zu etwas bringen will: Bereits die 7- bis 9-Jährigen müssen mindestens viermal pro Woche ins Training kommen.
  • Alles für den Nachwuchs: Präsident des Magnesianerklubs Alois Moser (hinten links) mit den vier Trainern des KVKSO sowie dem amtierenden Schweizer Meister im Ringturnen David Fürst (3. v. l., hinten)
    Alles für den Nachwuchs: Präsident des Magnesianerklubs Alois Moser (hinten links) mit den vier Trainern des KVKSO sowie dem amtierenden Schweizer Meister im Ringturnen David Fürst (3. v. l., hinten)

Alois Moser, Solothurn

«Vor 25 Jahren befanden wir uns im nationalen Ranking ganz hinten. Das veranlasste mich dazu, den Magnesianerklub zu gründen. Der Verein sorgt für das Sponsoring der Kunstturner-Vereinigung des Kantons Solothurn (KVKSO). So konnten wir den ersten professionellen Trainer engagieren. Das war 1992. Mittlerweile verfügt die KVKSO über vier Trainer. Wir arbeiten auch eng mit dem Verbandszentrum in Magglingen zusammen. Viele, die bei uns trainieren, sind Mitglied des Nationalkaders im Kunstturnen, so auch der amtierende Schweizer Meister im Ringturnen David Fürst. Um unser Spitzensportniveau halten zu können, haben wir ein straffes wie zeitintensives Trainingsprogramm: Wer es als Kunstturner zu etwas bringen will, muss früh damit anfangen. Bei unseren 7- bis 9-Jährigen liegt der wöchentliche Trainingsaufwand bei rund 15 Stunden, bei den Erwachsenen bei 30. Viel Zeit und Herzblut stecken im Magnesianerklub, weshalb es mich umso mehr freut, dass die KVKSO heute schweizweit zu den besten Trainingszentren im Kunstturnen gehört.»

Alois Moser, BEKB-Vermögensberater in Solothurn, ist Präsident des Magnesianerklubs sowie Ehrenpräsident der Kunstturner-Vereinigung des Kantons Solothurn (KVKSO). Vor seinem Vereinsengagement war Moser selbst aktiver Kunstturner beim KVKSO.
Mehr über den Magnesianerklub

Der Schweizer Meister im Ringturnen, David Fürst, an den Kunstturn-Schweizer-Meisterschaften 2015 in Winterthur
  • Mit dem Pizzaofen im Hintergrund hat alles angefangen: Hans von Felten, Gründungsmitglied der Stiftung Mercato, im Laden des Restaurants mit einem Glas hausgemachter Pasta.
    Mit dem Pizzaofen im Hintergrund hat alles angefangen: Hans von Felten, Gründungsmitglied der Stiftung Mercato, im Laden des Restaurants mit einem Glas hausgemachter Pasta.
  • Wertvolles Zusatzwissen: Die Jugendlichen im Mercato lernen nicht nur, wie man eine Pizza backt, sondern auch, wie man mit der hauseigenen Pastamaschine Teigwaren herstellt.
    Wertvolles Zusatzwissen: Die Jugendlichen im Mercato lernen nicht nur, wie man eine Pizza backt, sondern auch, wie man mit der hauseigenen Pastamaschine Teigwaren herstellt.

Hans von Felten, Bern

«Es ist nicht übertrieben, zu sagen, dass wir eine Familie sind. Eine sehr grosse sogar, wenn man alle Ehemaligen dazuzählt, die uns immer wieder besuchen oder aushelfen. In Aarberg betreiben wir seit 2003 den Mercato, ein italienisches Restaurant mit angegliedertem Delikatessenladen, in dem rund zwölf Jugendliche für ungefähr zwei Jahre angestellt sind. Zu diesem Team gehören auch – neben dem Geschäftsführer und der Gastronomieleiterin – ein Küchenchef, ein Souschef sowie ein Chef de Service. Der Mercato ist nicht nur ein Ort, an dem Gäste sich verköstigen können, sondern auch ein Treffpunkt von jungen Menschen, die nach einem schwierigen Kapitel in ihrem Leben neue Hoffnung schöpfen. Denn in unserer Arbeitsgemeinschaft, in der gekocht, verkauft und serviert wird, sollen die Jugendlichen während ihres Einsatzes gefordert und gefördert werden. Es freut mich daher immer wieder, zu hören, wie viele aus der Mercato-Familie Fuss fassen konnten in der Gastronomie.»

Hans von Felten, BEKB-Produktverantwortlicher Karten und Automaten in Bern, ist Gründungsmitglied der Stiftung Mercato, die sich an Jugendliche mit Problemen bei der beruflichen Integration richtet. Das Angebot der Arbeitsplatzierung reicht von der IV-Abklärung bis hin zur Attestlehre EBA.
Mehr über die Stiftung Mercato

  • Vizepräsident des Efficiency Club Bern Oliver Nuspliger (links) an einem der regelmässig stattfindenden Lunch Talks.
    Vizepräsident des Efficiency Club Bern Oliver Nuspliger (links) an einem der regelmässig stattfindenden Lunch Talks.
  • Vorträge von Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur sind ein zentraler Bestandteil des Efficiency Club Bern.
    Vorträge von Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur sind ein zentraler Bestandteil des Efficiency Club Bern.
  • Die Anlässe des Efficiency Club sollen nicht nur dem Erfahrungsaustausch dienen, sondern auch der Erweiterung des eigenen Beziehungsnetzes.
    Die Anlässe des Efficiency Club sollen nicht nur dem Erfahrungsaustausch dienen, sondern auch der Erweiterung des eigenen Beziehungsnetzes.

Oliver Nuspliger, Bern

«Ich kann ständig meinen Horizont erweitern, deshalb bin ich dabei. Der Efficiency Club Bern bietet seinen Mitgliedern mit Referaten, Besichtigungen, Seminaren und Kulturanlässen ein vielfältiges Programm und nicht zuletzt die Möglichkeit, ihr eigenes berufliches, aber auch persönliches Netzwerk zu erweitern. Das Wichtigste aber dabei ist mir die Freude an meinem Engagement. Im Vorstand sind wir stets bestrebt, das Jahresprogramm unserer einzelnen Bereiche, der Fokusse «Wirtschaft», «Kultur» sowie «Wissen und Können», nach aktuellen Themen auszurichten, was sich wegen der frühzeitigen Gestaltung des jeweiligen Jahresprogramms immer wieder als eine Herausforderung herausstellt. Im Fokus «Wirtschaft» stehen 2016 Themen wie «Digitalisierung», «Innovation», «Weiterbildung» und «Führung» im Vordergrund. Der Efficiency Club Bern besteht aktuell aus 220 Einzel- sowie 40 Firmenmitgliedern. Neue Mitglieder sind bei uns immer herzlich willkommen.»

Oliver Nuspliger, BEKB-Leiter Firmenkundengeschäft, ist Vizepräsident des Efficiency Clubs Bern und zuständig für den Fokus «Wirtschaft». Die Geschichte des Efficiency Clubs Bern geht auf das Jahr 1936 zurück. In der Schweiz existieren heute insgesamt sechs unabhängige Ableger des internationalen Vereins.
Mehr über den Efficiency Club Bern

Agenda

BEKB -Veranstaltungen

Aktueller Überblick und Anmeldung: bekb.ch/veranstaltungen

Konzerte des Jugendblasorchesters VBJ

3. November 2019, 10.15 Uhr, Congress Centre Kursaal, Interlaken
3. November 2019, 16.00 Uhr, KKThun, Thun
9. November 2019, Kongresshaus, Biel

BEKB-Pensionsplanungsanlässe

22. Oktober 2019, Turbensaal Bellach, Bellach 
23. Oktober 2019, BEKB-Begegnungszentrum, Biel 
23. Oktober 2019, Schloss Hünigen, Konolfingen 
29. Oktober 2019, Bildungszentrum der BEKB, Liebefeld-Bern
5. November 2019, Saalbau, Kirchberg
13. November 2019, Hotel Interlaken, Interlaken Ost

Immobilien-Herbstmesse

31. Oktober bis 2. November 2019, BEKB-Begegnungszentrum, Bern Bundesplatz

St. Nicolas de la BCBE à Tramelan

4. Dezember 2019, BCBE Tramelan

Santarun Bern

29. November 2019, BEKB-Begegnungszentrum, Bern Bundesplatz