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Znüni näh

Morgens um halb zehn – es ist die Zeit, in der vom Büezer bis zum Bankangestellten alle einen Gang zurückschalten. Einblick in die kurze Pause mit langer Wirkung.

Entsorgung + Recycling Stadt Bern

Wenn der Kehrichtwagen voll, aber der Magen leer ist: Nach der ersten Tour, spätestens um 9.30 Uhr, kehren die Entsorgungsprofis in die Zentrale an der Murtenstrasse zurück. Auch für Chauffeur Patrick Moor und Belader Daniel Brand ist es Zeit für die 15-Minuten-Pause. Vor allem für Letzteren, der auf der Tour hinten auf dem Wagen steht, sind das wesentliche Minuten. «Die körperliche Arbeit geht in die Knochen», so der Büezer im 30. Berufsjahr, «ein Moment der Ruhe gibt mir darum viel.» Rituale machen die kurze Auszeit noch einmal bedeutender: Ein Schinkensandwich steht beim Berner fest auf dem Znünispeiseplan, in der kalten Jahreszeit zudem ein Kaffee, Kollege Patrick Moor schwört derweil auf sein Moccajoghurt.

Im Innenhof oder in der Kantine machen es sich die Arbeiter gemütlich. Ob mit einem Schwatz oder beim Schmunzeln über das neuste Handyvideo des Kollegen – jeder hat hier seine Taktik, um Energie zu tanken. Die Nachmittagspause verlangt später mehr Spontanität. «Da kommt es häufig vor, dass wir die Pause unterwegs machen», weiss Patrick Moor. Dann ruht er auf einer Bank oder einer Bordsteinkante – und ist erst einmal froh, einen Abstellplatz für den fast zehn Meter langen Kehrichtwagen gefunden zu haben.


BEKB, Team der Niederlassung Grindelwald

Ganz oben ist es am schönsten. Nick Rubi, Leiter der BEKB-Niederlassung in Grindelwald, geniesst die Morgensonne auf der Dachterrasse. Die Sicht auf Skipiste und Eigernordwand ziehen er und seine zwei Mitarbeitenden dem nüchternen Pausenraum vor. «Die Terrasse ist meine Tankstelle», so der BEKB-Mann. Einige Minuten frische Luft einatmen, dann kehrt er angeregt an den Schreibtisch zurück. In der Bergluft schmeckt auch das Znüni noch einmal besser: ein Kaffee, ein Stück Bergkäse – oder eine ofenfrische Überraschung aus dem Hause Rubi. «Das ist schon beinahe ein Klassiker», verrät der Niederlassungsleiter lachend, «wenn meine Frau backt, bringt sie auch einmal spontan einen Kuchen für mich und die Mitarbeitenden vorbei.»

Entweder allein oder zu zweit, so wie es der Arbeitsanfall erlaubt, geniessen die BEKB-Mitarbeitenden die morgendliche Pause. Doch selbst wenn Nick Rubi nur für sich der Pause frönt, ist er auf der öffentlichen Terrasse nie allein: «Dann gibt es sicher einen Schwatz mit einem Touristen.» Den Gästen aus aller Welt hat der langjährige Banker sogar etwas voraus, wie er lachend gesteht: «Bei einem schönen Morgenrot knipse ich mehr Fotos als jeder vorwitzige Tourist.»

3. Primarklasse, Schule Unterseen

Exakt um 9.55 Uhr erklingt der laute Gong. 20 Schülerinnen und Schüler stürmen aus dem Klassenzimmer von Lehrer Marc Stähli, freudig schlenkernd mit der Znünibox in den Händen. Daraus packen sie etwa ein Picknickwürstchen oder eine Chipstüte aus, mehrheitlich sind es aber vollwertige Snacks wie Getreidestängel und Früchte. Was die Drittklässler aus Unterseen bei Interlaken in der Pause naschen dürfen, schreibt die Schule nicht vor. «Aber wir empfehlen den Eltern, auf eine gesunde Zwischenverpflegung zu setzen», sagt Klassenlehrer Marc Stähli. So hätten die Schüler die besten Voraussetzungen, um mit genügend Energie bis zur Mittagpause aufmerksam zu bleiben.

Für den Berner Oberländer ist klar: Die Morgenpause ist ungemein wichtig. Gerade für die Jüngsten unter den Schülern sei sie zentral, damit sie ihren Bewegungsdrang ausleben könnten. So toben sich die jungen Wilden am Kletterturm aus, spielen in einem der vielen Weidenhäuschen oder rennen zu neunzigst einem Fussball hinterher. Gelegenheit, um den Kopf durchzulüften – aber nicht nur, wie Marc Stähli betont: «In der Pause bilden die Kinder auch ihre sozialen Fähigkeiten weiter aus, etwa dann, wenn sie einen Konflikt lösen müssen.»

Znüni mit der BEKB

Was ist ein gesundes Znüni? Wie kann man damit Körper und Zähnen etwas Gutes tun? Rund um diese Fragen dreht sich die Aktion Znünibox – die BEKB unterstützt das Projekt der Schweizerischen Zahnarzt-Gesellschaft (SSO). Schulzahnpflegeprofis besuchen dafür Kindergarten- und Primarklassen in den Kantonen Bern und Solothurn. In einer Lektion lernen die Kinder, was ein gesundes Znüni ausmacht und wie sie damit ihre Zähne schützen. Jedes Kind erhält dafür eine handliche Znünibox von der BEKB, die neben einer gluschtigen Zwischenmahlzeit weitere Informationen für die Eltern enthält.

Agenda

Konzerte des Jugendblasorchesters VBJ

3. Mai 2018, Stadttheater, Langenthal
7. Mai 2018, Hotel National, Bern
11. November 2018, Kongresshaus, Biel
11. November 2018, Salle des Fêtes, Reconvilier

BEKB-Familientage

26. Mai 2018, Gurten, Bern
3. Juni 2018, Studen
3. Juni 2018, Thun
17. Juni 2018, Solothurn
11. August 2018, Utzenstorf
2. September 2018, Reconvilier

Theater Gurten «ABEFAHRE! STRESSFREI IN 5 TAGEN»

20.6. –29.8.2018, Gurten, Bern

Der BEKB Förderfonds unterstützt das Theater und offeriert allen BEKB-Kunden einen Rabatt von 5 Franken auf den regulären Ticketpreis.

Tickets unter: www.theatergurten.ch

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Spannende Ausflugstipps

Es gibt unzählige Fleckchen, die sich wunderbar für einen Familienausflug eignen. Die BEKB präsentiert Ihnen online die schönsten Familienplätze Ihrer Region.

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