Bank der Vielfalt

Die BEKB fördert die gemischte Zusammensetzung von Teams. Verwaltungsratspräsidentin Antoinette Hunziker-Ebneter, Finanzcoach Amila Stoller und Teamleiter Patrick Baumann bestätigen, was viele Studien zeigen: Gemischte Teams reagieren anders auf Herausforderungen und verfügen über bessere Lösungs-, Kompromiss- und Kommunikationsfähigkeiten. Von bunt zusammengesetzten Teams profitieren nicht nur die BEKB und ihre Mitarbeitenden, sondern am Ende auch die Kundinnen und Kunden.

Diversität – oder wie es neudeutsch so schön heisst: Diversity – ist ein In-Thema. Nicht so bei der Berner Kantonalbank. «Die BEKB lebt seit Langem Diversität», betont Verwaltungsratspräsidentin Antoinette Hunziker-Ebneter. Seit vielen Jahren engagiert sich die Führung der Bank für die Thematik. Workshops wurden durchgeführt, und immer wieder wurden konkrete Beispiele für diverse Zusammenarbeit intern hervorgehoben. «Mit der Strategie 2025 entwickeln wir Diversität laufend weiter», so Hunziker-Ebneter. «Die agile Zusammenarbeit in crossfunktionalen Teams wird gezielt gefördert.»

«Diversität wird für mich dann gelebt, wenn jüngere und ältere Menschen beider Geschlechter mit unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Ausbildungen gemeinsam daran arbeiten, sinnvolle Ziele zu erreichen.»

Antoinette Hunziker-Ebneter, Verwaltungsratspräsidentin BEKB


Auch für Amila Stoller ist die Strategie 2025 ein wichtiger Impuls für noch mehr Diversität bei ihrer Arbeitgeberin. Stoller ist Finanzcoach Personalgeschäfte und engagiertes Mitglied der Arbeitsgruppe «Diversité». «Viele bereits bestehende Instrumente sollen jetzt systematisch und flächendeckend eingesetzt werden», freut sie sich. Um die strategischen Ziele zu erreichen, setzt die BEKB zum Beispiel auf Portefeuille-Sharing, die Pensionierung auf Zeit und die Führung im Teilzeitpensum. Dadurch wird die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft immer diverser. Das bestätigt auch Patrick Baumann, Leiter eines crossfunktionalen BEKB-Teams in Thun: «Die ursprünglichen Rollenbilder verschwinden immer mehr.»


Für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die BEKB bietet flexible Arbeits- und Arbeitszeitmodelle. Teilzeitarbeit ist auf allen Führungsstufen möglich. Bei Beförderungen wird auf Chancengleichheit geachtet. Im Kader hebt die Bank den Frauenanteil gezielt an. Die Lohngleichheit wird durch ein Reglement sichergestellt. «Die BEKB leistet damit einen Beitrag zur Gleichstellung und zur Erhöhung der Erwerbsquote der Frauen», ist sich Amina Stoller sicher. Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Ziel. Sowohl Finanzcoaches mit Portefeuille-Sharing als auch Führungspersonen können bei der BEKB ihre Tätigkeiten nach der Elternzeit in einem Teilzeitpensum fortführen. Standortunabhängiges Arbeiten wird gefördert. Es gibt eine flexible Pensionierungsplanung und die Möglichkeit, Ferientage zu kaufen. «Diversität macht die BEKB zu einer attraktiveren Arbeitgeberin», ist sich auch Teamleiter Patrick Baumann sicher.

«Diversität bedeutet für mich das Zulassen und Akzeptieren von anderen Menschen und Meinungen. Jede/r ist einzigartig und im Umgang anders.»

Patrick Baumann, Leiter crossfunktionales Team (Thun)


Die Stärken der Vielfalt

Diversität zeigt sich bei der BEKB aber nicht nur im Hinblick auf getroffene Massnahmen, sondern auch beim Blick auf das Organigramm. «Unser CEO Armin Brun geht mit gutem Beispiel voran», lobt Verwaltungsratspräsidentin Antoinette Hunziker-Ebneter. «Seine direkten Mitarbeitenden bilden ein sehr diverses Team.»

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch auf tieferen Führungsebenen: «Die meisten meiner Mitarbeitenden sind in Teilzeit angestellt», führt Teamleiter Patrick Baumann aus. «Der Frauenanteil liegt bei 50 Prozent. Und mit sehr jungen Mitarbeitenden, aber auch solchen kurz vor der Pension decken wir ein breites Altersspektrum ab.» Die Wissensunterschiede innerhalb des Teams sind zum Teil riesig. «Das sieht nur auf den ersten Blick wie ein Nachteil aus», betont Baumann. «Tatsächlich ist nämlich jede einzelne Person für das Team wichtig und leistet ihren Beitrag zum gemeinsamen Ziel.» Diversität führt zu Zusammenhalt.

Ähnliche Erfahrungen macht auch Verwaltungsratspräsidentin Hunziker-Ebneter: «Ich habe das Glück, einem Gremium anzugehören, das ebenfalls nach den Grundsätzen der Diversität zusammengesetzt ist.» Was in der Theorie längst bestätigt ist, erlebt sie in der Praxis: «Gemischte Teams erbringen bessere Resultate und finden innovativere Lösungen als homogene Gruppen.»


Diversität als Wettbewerbsvorteil

Durch die Förderung von Diversität gelingt es der BEKB nicht nur, sich als attraktive Arbeitgeberin zu positionieren, sie profitiert auch von der Innovationskraft einer heterogeneren Mitarbeiterstruktur. «Im Zeitalter der Digitalisierung ist Vielfalt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil», ist VR-Präsidentin Hunziker-Ebneter sicher. «Diversität hilft uns, unsere strategischen Ziele zu erreichen. Dank der Vielfältigkeit unserer Mitarbeitenden kann die BEKB nicht nur besser auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden eingehen, sondern ist auch in der Lage, neue Beziehungen aufzubauen und Potenziale zu erschliessen.»

«Diversität bedeutet für mich, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrer sexueller Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder ihrem Geschlechtsausdruck und ihrer Behinderung die gleichen Chancen haben.»

Amila Stoller, Finanzcoach Personalgeschäfte BEKB


Mit den Grundwerten Engagement, Nachhaltigkeit und Vertrauen verfügt die BEKB über eine ausgezeichnete Basis für ein partnerschaftliches Miteinander. So spricht auch Amina Stoller von der Arbeitsgruppe «Diversité» von einer grossen Chance: «Gelebte Diversität ist für die BEKB wichtig. Wir nutzen die Vielfalt unserer Mitarbeitenden und ihre einzigartigen Talente, um Seite an Seite mit und für unsere Kundinnen und Kunden zukunftsfähige Gesamtlösungen zu entwickeln.»

Text: Barbara Zesiger

Die nachhaltige Personalpolitik der BEKB

Die BEKB positioniert sich in ihrem Nachhaltigkeitsleitbild als nachhaltige Arbeitgeberin, die attraktive und familienfreundliche Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende aller Stufen bietet. Folgende Ziele sind im erwähnten Leitbild festgehalten:

  1. Die BEKB schreibt alle Stellen (inklusive Führungsfunktionen) mit einer Bandbreite des Beschäftigungsgrades aus.
  2. Die BEKB steigert den Frauenanteil im Kader bis 2023 auf 25 Prozent.
  3. Die BEKB bezahlt gleichen Lohn für gleiche Arbeit und lässt dies extern überprüfen (Zertifikat «Fair Compensation»).

Weitere Informationen zum Thema «Diversité bei der BEKB»: www.bekb.ch/de/die-bekb/portraet/diversite

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