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Von durchschnittlichen Bernerinnen und Bernern

Man sollte sich nicht mit anderen vergleichen. Trotzdem tun wir es. Denn der Durchschnitt hilft uns, uns selbst in der Gesellschaft zu positionieren.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit von Bernerinnen und Bernern zu Fuss beträgt 1,34 m/s. Dies ist verglichen mit der in anderen Schweizer Städten nicht langsam, sondern schlicht gemütlich1. Die Gehgeschwindigkeit in der Berner Innenstadt vermittelt ein Lebensgefühl dazu, wie dem Alltagsstress entgegengewirkt werden kann. Denn der Durchschnitt ist immer eine Frage der Interpretation. In den Statistischen Jahrbüchern von Schweizer Städten finden sich weitere Zahlen, die einen erfrischenden Blick auf das Leben in der Schweiz und rund um Bern zeigen.

  • In welcher Stadt gibt es die meisten Kinositzplätze? Bern ist mit 55,7 Sitzen pro 1000 Einwohner Spitzenreiter. Deutlich enger ist es in den Kinos in Basel (27,6 pro 1000) und Genf (17,7 pro 1000).
  • Im Durchschnitt stehen in der Stadt Bern pro Person 38,9 m2 Wohnfläche zur Verfügung. Mehr Platz hat man in Lugano (46,2 m2 pro Person). Etwas enger wohnt man mit 36,4 m2 pro Person in Genf.
  • Die Bewohner/innen von Zürich brauchen für ihren Arbeitsweg im Durchschnitt 40,3 Minuten. Die Berner/innen sind für einmal schneller: Sie erreichen den Arbeitsplatz nach 38,7 Minuten. Die Luganesi benötigen von Tür zu Tür 30,4 Minuten.
  • Den günstigsten Kaffee trinkt man in Bern (CHF 3.89). In Zürich (CHF 4.27) und in Basel (CHF 4.24) kostet der Genuss im Durchschnitt ca. 35 Rappen mehr.
  • 75% der Schweizer/innen arbeiten im Dienstleistungssektor. Industrie und Gewerbe bilden mit 21% den zweitgrössten Sektor. Nur 3% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig.
  • Eine/r von zehn Schweizer/innen trägt ein Tattoo. Bei den 25- bis 34-Jährigen ist diese Art des Körperschmucks besonders verbreitet: 25% von ihnen sind tätowiert.
  • In puncto Lieblingsessen sind sich viele Schweizer/innen einig: Fast alle essen gerne Pasta (93%), Grilliertes (91%) und Pizza (87%).
  • Mehr als die Hälfte der Schweizer/innen (52%) fahren mit dem Auto zur Arbeit. 30% nutzen den öffentlichen Verkehr (Zug: 17%/Tram und Bus: 13%), und 18% bewältigen den Arbeitsweg mit eigener Körperkraft (zu Fuss: 9%/Velo: 9%).


Wie subjektiv und sympathisch zugleich Durchschnitt funktionieren kann, zeigt die fotografische Bachelorarbeit von Pia Fischer «Mittelland – ein durchschnittlicher Bausatz». Zwischen dem Jura und den Alpen erhob sie mit ihrer ganz eigenen Beobachtungsgabe, wie viele Thujahecken, Stewis und gestreifte Sonnenstoren das Mittelland beherbergt. Mehr über den Bausatz erfahren Sie hier mittelland.piafischer.ch.

1 https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/chair-of-sociology-dam/documents/education/mtu/speed_of_life.pdf

Agenda

School Dance Award

24. Februar 2019, Kongresshaus CTS, Biel

Sitzkissenkonzerte für Kinder ab vier Jahren

26. Februar 2019, Stadttheater Bern
27. Februar 2019, Stadttheater Bern
6. März 2019, Stadttheater Bern

After-Business-Konzerte

27. Februar 2019, BEKB Bundesplatz, Bern
27. März 2019, BEKB Bundesplatz, Bern

KMU Frauen Frühlingsanlass

9. April 2019, BEKB Betriebsgebäude, Bern-Liebefeld

Konzerte des Jugendblasorchesters VBJ

2. Mai 2019, Saalbau, Kirchberg
9. Mai 2019, Hotel National, Bern

Generalversammlung der BEKB

14. Mai 2019, Bernexpo, Bern

BEKB-Familientage

25. Mai 2019, Gurten, Bern
26. Mai 2019, Solothurn