Gemeinsam vorwärtskommen

Wer beruflich vorankommen will, hat bei der BEKB viele Möglichkeiten. Die Bank ist auch Ausbildungsstätte und Talentschmiede. Ein junges Talent und eine erfahrene Fachkraft erzählen von ihrem Weg.

Wer vorwärtskommen will, muss zuerst einmal anfangen. Und das geht kaum irgendwo besser als bei der BEKB. Jeder vierte Banklernende aus dem Raum Bern macht seine Ausbildung bei der Kantonalbank. Auf jeden zehnten Arbeitsplatz kommt damit ein Ausbildungsplatz. «Wir engagieren uns stark in der Ausbildung, weil wir uns hier in der Verantwortung sehen», sagt Samira Pavesi, Verantwortliche Berufsbildung. «Wir ermöglichen den Einzelnen einen guten Start und tun gleichzeitig etwas für die Gesellschaft.»

74 junge Talente absolvieren derzeit ihre Grundbildung bei der BEKB. Die meisten davon machen eine kaufmännische Lehre, klassisch mit Fokus Bank oder im Bereich Dienstleistung und Administration. Daneben gibt es Ausbildungsplätze für angehende Mediamatikerinnen und Mediamatiker sowie für Fachpersonen Kundendialog. Wer nach den drei oder vier Jahren weiter vorwärtskommen will, der muss nicht unbedingt weitergehen, sondern kann bleiben. So machen es jeweils über 90 Prozent der Lehrabgängerinnen und -abgänger. «Sie bleiben bei der BEKB, starten aber oft direkt eine weitere Ausbildung», so Samira Pavesi. Besonders beliebt ist etwa das BWL-Studium an einer Fachhochschule. Der BEKB-Nachwuchs hat die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren und sich so für andere Funktionen innerhalb der Bank zu qualifizieren.
 


Chancen über alle Stufen

Im späteren Verlauf einer Karriere sind die Möglichkeiten nicht weniger breit. Unabhängig von Stufe und Funktion haben Mitarbeitende die Chance, sich weiterzuentwickeln. «In der Praxis schauen wir auf ein gesundes Zusammenspiel», so Sandro Michel, Leiter externe Weiterbildung, «zum einen wollen wir junge Talente fördern, zum anderen sollen erfahrene Mitarbeitende Neues erfahren dürfen.» Wenn eine langjährige Fachkraft etwa eine zusätzliche Aufgabe übernimmt, kann sie dafür eine funktionsbezogene Weiterbildung in Anspruch nehmen.

Wer aufsteigen und eine Position mit mehr Verantwortung einnehmen will, braucht vielleicht grundsätzlich neues Rüstzeug – und studiert Betriebsökonomie oder Wirtschaftsrecht an einer Fachhochschule. «Jedes Jahr begleiten wir rund 40 Mitarbeitende in eine umfassende neue Ausbildung», so Sandro Michel. Diese können mit der Unterstützung der BEKB rechnen. Die Bank bietet neben der Übernahme der Ausbildungskosten auch die Möglichkeit, das Arbeitspensum flexibel zu reduzieren.
 


Vorwärtszukommen heisst auch, mit der Zeit zu gehen. Die digitale Entwicklung verändert nicht nur das Bankwesen, sondern auch die Grundlagen, mit denen die Angestellten arbeiten. Hier engagiert sich die BEKB besonders. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, sich fit zu machen für die Bank der Zukunft, etwa mit einem auf ihre Funktion zugeschnittenen CAS. Auch intern verstärkt die BEKB ihre Ausbildungstätigkeit. Seit sie ihre Niederlassungen modernisiert und mit neuen Tools ausstattet, steigt der Know-how-Bedarf bei den Mitarbeitenden. Und hier sollen vermehrt jene in die Position des Ausbildenden treten, die sonst selbst Anleitung brauchen: die Lernenden. Sie, die bereits mit den digitalen Möglichkeiten gross geworden sind, sollen ihr Wissen an ältere Kolleginnen und Kollegen weitergeben.
 

  • Junge Talente: Die Lernenden der BEKB tauschen sich untereinander aus.

  • Zusammen weiterkommen: Die Mitarbeitenden geben einander ihr Wissen weiter.

  • Nach dem Studium in die Praxis einsteigen – das geht mit dem Traineeprogramm der BEKB.

 

Die BEKB: Ausgangspunkt für Karrieren


Zwei Mitarbeitende erzählen im Kurzinterview von ihrem Weg: Lehrabgänger Elkanah Kamalendram und Patrick Felder, neuer Leiter Region Bern-Ost.

Elkanah Kamalendram, Sie haben kürzlich die Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen. Wie haben Sie die drei Jahre erlebt?
Sehr positiv. Ich konnte das Bankgeschäft in all seinen Facetten kennenlernen. Das war möglich, weil ich nie länger als drei bis sechs Monate am selben Ort war. Ich habe also mehrmals die Niederlassung und die Region gewechselt, teils auch die Funktion. Und mit der Zeit durfte ich immer mehr Verantwortung übernehmen. Zuletzt habe ich etwa zusammen mit einer erfahrenen Kollegin das Portefeuille eines Kunden betreut.

Was bleibt Ihnen von der Ausbildung bei der BEKB besonders in Erinnerung?
Sicher die familiäre Atmosphäre. Man hilft einander gern, hat eine gute Beziehung zu den Vorgesetzten. Das ist insbesondere für einen Lernenden wichtig, der ja auf viel Anleitung angewiesen ist. Im zweiten Lehrjahr hatte ich eine etwas schwierige Zeit, ich war mir meines Weges nicht mehr sicher. Da bin ich im Nachhinein sehr froh, dass mich die BEKB eng begleitet und unterstützt hat.

Wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?
Ich habe meine erste Stelle als Kundenberater bei der BEKB angetreten, in der Niederlassung Belp. Ich freue mich, denn das ist genau das Ziel, das ich angesteuert habe. Schon seit der dritten Klasse habe ich die Menschen in den Anzügen bewundert, die wichtige Dienstleistungen erbringen. Jetzt bin ich einer von ihnen.

Patrick Felder, wie sieht Ihr bisheriger Werdegang bei der BEKB aus?
Ich bin vor sieben Jahren von einem anderen Finanzdienstleister zur BEKB gestossen und habe als Kundenberater angefangen. Nach vier Jahren, alle in derselben Niederlassung, habe ich die Position des Leiters Privatkunden übernommen. Erst vor Kurzem habe ich eine neue Herausforderung angenommen als Leiter Region Bern-Ost. Hier verantworte ich das Geschäft von fünf Niederlassungen, zwei davon in indirekter Führung. Dass ich mich in diese Richtung entwickle und eine leitende Position einnehme, war von Anfang an mein Wunsch.

Wie hat Sie die BEKB bei Ihren Plänen unterstützt?
Sehr direkt und wohlwollend. Wir haben früh und offen über meine Wünsche diskutiert und Wege gesucht, um diese umzusetzen. So habe ich in den letzten drei Jahren an der Berner Fachhochschule ein Masterstudium in Business Administration absolviert – berufsbegleitend und mit dem Ziel, das Wissen später in einer verantwortungsvollen Stelle anzuwenden.

Wie geht es jetzt mit Ihnen weiter?
Ich finde mich jetzt in die Position ein, die ich erst kürzlich übernommen habe. Diese ist spannend, bietet einiges Neues, sodass ich in der nächsten Zeit sicher genug Herausforderung spüre. Und ich freue mich, dass ich etwas aus dem Vertrauen machen kann, das die BEKB in mich gesetzt hat.


Marc Perler

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